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Fragen und Antworten

Was ist AnonCard?

AnonCard ist eine funktionsfähige Konzeptstudie für ein digitales Bezahlsystem. Die Software dient zum Erstellen von übertragbaren Prepaidkarten, Guthabenkarten, Geschenkkarten oder fürs mobile Ticketing (Demo). Zu den vorausbezahlten Systemen zählen auch Bonuspunkte- oder Rabattsysteme. Die Software wird zur Demonstration des im Whitepaper beschriebenen Verfahrens kostenlos bereitgestellt. AnonCard 1.x wurde für bis zu 1.000.000 Bezahltransaktionen pro Jahr konzipiert. Das Verfahren selbst ist praktisch unbegrenzt skalierbar.


Sind AnonCards übertragbar?

Die Übertragbarkeit des vorausbezahlten Guthabens ist eine wesentliche Zielsetzung des genutzten Verfahrens. Es wird eine diskrete Zahlungsabwicklung, mit möglichst wenigen Datenspuren angestrebt. Die Transaktionsdaten lassen sich mit vernünftigerweise anwendbaren Mitteln nicht mit einem konkreten Nutzer in Verbindung bringen. AnonCard dient gleichzeitig zum Nachweis einer Transaktion durch Tickets (Demo).

Wie funktioniert AnonCard?

Die Bargeldabschaffung scheint (leider) langfristig unausweichlich. AnonCard demonstriert ein alternatives digitales Bezahlsystem mit ähnlichen Eigenschaften wie Bargeld. Im Unterschied zu den üblichen digitalen Bezahlsystemen gibt es keine personenbezogenen Kundenkonten. Beim Bezahlen mit AnonCard werden kryptografisch gesicherte "digitale Banknoten" ausgetauscht. Eine Darstellung dieser Teilguthaben erhält man beim Antippen des grünen Hintergrunds in der App.

Was benötigt man für Technik?

Sie benötigen NFC-fähige, handelsübliche Smartphones oder Tablets mit dem Betriebssystem Android. Wegen der kurzen Produktzyklen müssen die Kompatibilität, die Eignung und notwendige Anpassungen an die jeweiligen Einsatzbedingungen im Vorfeld geprüft werden. Als elektronische Geldbörse dienen wahlweise ein NTAG213, ein NTAG215 oder ein NTAG216-Chip. Diese NFC-Chips werden im Kreditkartenformat als Smartcards angeboten, aber auch in Schlüsselanhängern, Plastikmünzen, Aufklebern und verschiedensten Alltagsgegenständen verarbeitet. Für Spezialanwendungen sind diese Chips sogar als Implantat erhältlich.

Wie ist AnonCard geschützt?

AnonCard verwendet den hardwarebasierten Passwortschutz der Speicherchips gegen unbefugte, lesende oder schreibende Speicherzugiffe. Da Speicherchips mit hoch entwickeltem Speicherschutz relativ teuer sind, wird oftmals ein Pfand verlangt. Das schränkt die Übertragbarkeit ein. Die von AnonCard in der Version 1.x genutzten preiswerten Speicherchips stellen daher einen Kompromiss dar und sind nicht für alle produktiven Anwendungen geeignet. AnonCard setzt zusätzlich auf eine softwarebasierte symmetrische Verschlüsselung und nutzt eine Schattendatenbank zum Schutz vor Double Spending.

Was ist eine Schattendatenbank?

Gutscheine auf Papier können heutzutage leicht kopiert werden. Das Kopieren einer Prepaidkarte ist für einen Angreifer ungleich schwerer. Ausgehend von dem unter Einstellungen gewählten Passwort wird für jede Prepaidkarten ein individuelles Passwort generiert. Selbst wenn es einem Angreifer gelingt, den Speicherschutz zu überwinden und eine perfekte Kopie herzustellen, kann AnonCard die Annahme verhindern. Dazu müssen regelmäßig Informationen zwischen den Endgeräten ausgetauscht werden. Dieser Abgleich erfolgt verschlüsselt über ein verteiltes System von Datenbanken.


NFC

Die Nahfeldkommunikation (Near Field Communication, Abkürzung NFC) ist ein auf der RFID-Technik basierender internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten per Funktechnik über kurze Strecken von wenigen Zentimetern. (Quelle: Wikipedia)

Prepaid

Bei der Nutzung vorausbezahlter ("Pre-Paid")-Systeme ist der monetäre Belastungszeitpunkt dem eigentlichen Kauf zeitlich vorgelagert. Das Guthaben ist also quasi garantiert und es kann zum Kaufzeitpunkt von kostspieligen Liquiditätskontrollen und Kontozugriffen abgesehen werden. (Quelle: Wikipedia)
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